Wie Du den „Mangel-Gedanken“ loswirst und endlich erfolgreich abnimmst

Kennst Du Abnehmen nur als Quälerei? Zu wenig Genuss, wenig Menge auf dem Teller, sich benachteiligt fühlen im Gegensatz zu Anderen, die im Restaurant oder Eiscafe frei wählen können? Kommt Dir das bekannt vor?

„Sich im Mangel befinden“ steckt hinter diesen Gedanken. Aber auch Frust und Unzufriedenheit.

Ich kenne das von mir, aus früheren Tagen während meiner zahlreichen Diäten. Und ich entdecke diese Gedanken bei vielen meiner Klientinnen, wenn sie sich in meiner Praxis vorstellen. Sie sagen dann, dass sie den Anfang nicht finden, dass sie nicht gut durchhalten und dass sie sich für insgesamt willensschwach halten. (Und das glauben sie auch).

Es ist kein Wunder, das Dein Unterbewusstsein diese Lebensphase als „ungünstig“ abgespeichert. Das Unterbewusstsein ist vor allem für das „Überleben“ zuständig. Alles, was mit Mangel und Unsicherheiten zu tun hat, lässt die Alarmglocken schrillen!

Aus diesem Grund kann es sein, dass Dein Diät-Vorhaben von Dir (Deinem Unterbewusstsein) sabotiert wird um es zu verhindern. Kennst Du den Moment, in dem Du in einer Diät nur noch an Essen denkst? Oder beispielsweise an Sahnetorte, obwohl diese noch nicht einmal zu Deinen Schlicker-Favoriten zählt? Auch das ist Dein Unterbewusstsein! Es schickt Dir die Gedanken, die Dich aus dem Mangel herausführen sollen. Deshalb lässt sich immer schwerer der Anfang einer Diät finden.

Was genau sind Mangel-Gedanken und wie führen sie zu Frust und Unzufriedenheit?

In einer Diät kann ein tatsächlicher Nährstoffmangel dahinter stecken. Ganz oft wird die wenige Nahrung, die in der Diät gegessen wird, nicht optimal zusammen gesetzt. Es fehlt ein Puzzleteil in Deiner Nahrung: Aminosäuren oder Fettsäuren, Vitamine oder Mineralstoffe. Dein Gehirn ist mit sämtlichen Zellen vernetzt und bekommt Rückmeldung über den Zustand im Körper. Bei einem Mangel wird Dein Appetit erhöht, in der Hoffnung, dass Du das Richtige wählst und den Mangel behebst.

Befindest Du Dich in einem großen Kalorien-Defizit oder einem anhaltenden Eiweißmangel wird zusätzlich der Stoffwechsel verlangsamt (eine geschickte Haushalts-Strategie des Körpers). Das macht Dich kraftlos und matt. Genau diese Kraft, die Du nötig brauchst, um stark zu sein in der Diät, um durchhalten und widerstehen zu können, schwindet. Welche Gedanken hast Du in diesem Zustand?

Fühlst Du Dich unzufrieden, weil es nicht so ist, wie es sein soll? Weil Dein Körper nicht so aussieht,  wie Du es Dir wünscht? Und die Abnehm-Pläne nicht in dem Tempo funktionieren, wie Du Dir das gedacht hast? Genau das führt dann zu Frust: ich bin nicht stark genug, nicht gut genug, nicht willensstark genug… Ein unschöner Zustand, den Dein Unterbewusstsein schnell wieder in Balance bringen möchte…

Gedanken-Programme und Glaubenssätze

Deine Gedanken programmieren Deine Zellen. Bist Du im Mangel, so wird Dein Stoffwechsel anders „brennen“ als wenn alles in Hülle und Fülle vorliegt.

Wenn Du Dich im Mangel fühlst, dann denkst Du vielleicht: Ich bin benachteiligt (weil ich weniger essen kann, als ich möchte, nicht die Lebensmittel essen darf, auf die ich Lust habe, usw.) Außerdem kann ich nicht die Klamotten tragen, die ich mag. So kann ich meinen Stil nicht ausdrücken und leben. Ich kann nicht zum schwimmen, irgendwie bremst mich mein Übergewicht immer aus und ich muss verzichten. Mangel, Mangel, Mangel…

Deine 100 Billionen Zellen glauben alles, was Du denkst! Wenn Du denkst, dass es sowieso nicht klappt mit dem Abnehmen, dann wirst Du recht behalten. Vielleicht glaubst Du nicht so wirklich daran, es schaffen zu können? Bei mir in Praxis fallen oft Sätze wie: „wir waren schon immer so in unserer Familie“, „so ganz schlank will ich gar nicht werden“, „ich brauche die Torte nur angucken, schon habe ich ein Kilo drauf“, usw. Damit blockierst und bremst Du Deinen Abnehm-Erfolg, weil Du daran glaubst.

Im limbischen System Deines Gehirns befindet sich das emotionale Gedächtnis. Dort sind unter anderem Gefühle abgespeichert, die Du in der Vergangenheit hattest in gewissen Situationen. Es hat sich auch die Wege gemerkt, die aus der Situationen herausgeführt haben. Zum Beispiel: Du hast Dir als Kind das Knie aufgeschlagen. Deine Mutter hat Dich zum Trost ein Eis schlecken lassen. Das Hirn speichert: Schmerz lässt nach, wenn etwas Süßes im Mund zergeht… Das ist eine Verlinkung auf eine Erfahrung mit Süß-Geschmack! Eine Verbesserung durch Essen von Süßem.

Beim nächsten Schmerz (körperlich oder emotional: Liebeskummer etc.) lässt Dein Unterbewusstsein diese Lösungs-Ideen aufploppen, um schnell Deinen Schmerz zu lindern. Dein limbisches System kann Deine Gedanken und sogar Deine Wünsche manipulieren, denn dieser Teil des Gehirns gehört zum Unterbewusstsein und will nur Dein Bestes: Überleben um jeden Preis. Die Optik Deines Körpers ist dabei nicht so wichtig.

Wege aus dem Dilemma: wie wirst Du diese Mangel-Gedanken los?

Kannst Du Dir vorstellen, dass der Weg zu Deinem Traum-Gewicht smart und leicht sein kann? Ist dieser Gedanke für Dich unvorstellbar? Ja, das kann ich nachvollziehen. Ich habe auch so gedacht…

Bis ich die Logi Methode entdeckte und ein neue Art der Gewichtsreduktion „zu schmecken bekam“. Wow! Das war ein Fest für meinen Gaumen. Quälerei? Keine Spur davon. Für mich war es bedeutet einfacher, meine Ernährung umzustellen. Eine völlig neue Form der Leichtigkeit: es war leicht und ich würde leichter! Mit jedem verlorenen Kilo fühlte ich mich besser: Ballast über Bord! Bei der Logi Methode geht es nicht darum, wenig zu essen. Es geht darum bedarfsgerecht zu essen. So viel, dass sie alle benötigten Nährstoffe im Körper abgedeckt sind. So viel, wie die Person braucht und verbraucht. Individuell.

Diät? Nie wieder mache ich eine Diät! Ich konnte mich mit der Umstellung der Lebensmittel viel besser anfreunden und es fühlte sich nicht nach Mangel an.

Begrenzungen und Einschränkungen: auch da fühlte sich nichts nach Mangel an; denn die Logi Methode funktioniert „ad libitum“. Das bedeutet, dass gegessen werden darf, bis die Sättigung eintritt. Es muss nichts abgezählt oder gewogen werden. Allein die Zusammensetzung auf dem Teller sorgt für ein  unbewusstes Kalorien-Defizit. Unbewusst, das heißt, Dein Gehirn wird zufrieden sein, weil du befriedigt und glücklich bist. Kein Gedanke, der Dich in den Zustand „ich bin schlechter dran“ oder „ich darf dies nicht und das nicht“ bringt. So fühlte sich Freiheit an.

Die Nährstoff-Zusammensetzung ist ausgewogen, so dass der Körper keinen Grund zum Meckern hat. Besonders der Eiweißgehalt sorgt dafür, dass genug Baustoffe zum Muskelerhalt im Körper vorrätig sind. Kein Jojo-Effekt und keine Verminderung der Kraft und Power. Mein Selbstwert stieg: ich konnte willensstark sein. Stärke und Kraft, es fühlte sich wunderbar an.

Die „dicken Gedanken“ und all ihre Verlinkungen können gelöscht und durch positive Affirmationen wie „mein Stoffwechsel läuft wunderbar“ oder „ich kann essen, was ich möchte und werde trotzdem schlank“ ersetzt werden.

So bleibst Du auch im Defizit in Deiner Kraft und kannst so richtig durchstarten!

Zusammenfassung:

  • Ernährungsumstellung anstatt Diät
  • Genuss statt Quälerei
  • unbewusste Kalorien-Einsparung (Defizit) anstatt bewusstes Begrenzen von Nahrung (erzeugt Mangel-Gedanken)
  • Mangel-Gedanken erzeugen Frust und Unzufriedenheit
  • Bei Mangel-Gedanken und Gefühlen wird Dein Unterbewusstsein gegensteuern
  • Aufgepasst: Dicke Gedanken werden wahr!
  • Gesetz der Resonanz: Deine Gedanken ziehen das an, womit Du in Resonanz gehst
  • Alte Verlinkungen löschen und neue Affirmationen finden!
  • Glücklich sein und leben!
  • Egal, wie lange es dauert, diese Phase darf sich gut anfühlen. Kein Mangel sondern die neue Form von Leichtigkeit!

Ich wünsche Dir viel Spaß dabei und das meine ich wirklich Ernst! 🙂

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Die häufigste Frage: Was genau und wie viel?

Eine häufige Frage in meiner Beratungspraxis ist: Was darf ich denn nun essen?

Alles! Du darfst bei Logi alles essen. Es kommt auf die Menge an!  Aber wie viel von was? Ja, okay… das stimmt schon, es ist natürlich nicht egal, ob Du nun dreimal am Tag ausgewogen isst, oder Dich nur von „Big-Burger“ ernährst. Okay, gehen wir mal Schritt für Schritt durch:

Gemüse

Welches? Alles, also darfst Du Dich in der Gemüseabteilung so richtig austoben. Alles was bunt und frisch ist, ist besser als jedes verarbeitete Lebensmittel. Perfektion ist erstmal nicht so wichtig. Natürlich gibt es Gemüse mit mehr oder weniger Kohlenhydratanteil. Aber wenn Du bunt isst, nicht immer ein und dasselbe, dann mischt Du die Nährwerte automatisch in ein gutes Gleichgewicht. Wenn Du Dich vorher aus dieser Abteilung eher weniger bedient hast, wird der Unterschied zu vorher schon reichen, um eine Verbesserung zu erzielen.

Verbesserung? Ja!

Versorgungstechnisch: Du bekommst mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe zu beißen. Ich fasse sie als Vitalstoffe zusammen. Du baust Dir damit Deine „Körperfirewall“ auf, denn diese Vitalstoffe schützen Dich vor den „freien Radikalen“. Das Wort radikal sagt schon aus, dass es besser ist, sich gut vor ihnen zu wappnen. Die Antioxidantien aus den Vitaminen und diese ominösen Sekundären Pflanzenstoffe machen ihre Arbeit gut. Das sie viele Vorteile für uns haben, ist mittlerweile bekannt. Wie viele Vorteile sie bieten ist noch nicht ganz erforscht, die Wissenschaft entdeckt ständig neue Gimmicks. Hochdosiert brauchst Du sie nicht! Das beweist unter anderem die Studie im Anhang. Im Gegenteil, das kann sogar zu Nachteilen führen. Also setzxe nicht auf Pillen, iss bunt und lecker und bleib gesund! Du brauchst für die perfekte Firewall noch ein paar andere Zutaten, bleib dran, sie kommen gleich dazu.

Und Achtung, Du könntest Gewicht verlieren! Denn Gemüse hat nun mal wenig Kalorien. Du wirst Du weniger Energie aufnehmen, so dass sich Dein Körper aus eigenen Reserven bedienen muss. Also: Gemüse ist die beste Wahl, alles was bunt ist! Ob nun als Rohkost, Salat oder Dip-Sticks, gegart, gedünstet, gebraten, gewokt, gegrillt, auf dem heißen Stein oder wie auch immer… auch die Garmethode kann munter gewechselt werden. Denn jede Methode hat ihre Vorzüge und jede Methode geht mit „leichten Verlusten“ der Vitalstoffe einher. Das bedeutet, wenn Du hier schön wechselst, hast Du über die Woche eine gute Nährstoff-Bilanz.

Obst

Beim Obst darf es auch bunt werden. Damit kannst Du Deinen Süßzahn etwas füttern, ohne dass es kalorienreich wird. Eine gute Idee, oder?

Auch hier gilt es, die breite Palette zu wählen. Es gibt mehr oder weniger zuckerreiche Sorten. Perfektion ist in der Umstellung zunächst egal. Jedes Obst ist besser als ein Schokoriegel. Die Feinheiten können angepasst werden, wenn Du nicht mehr abnimmst. Es gibt Einschränkungen, wenn Du insulinresistent bist. Auch bei Menschen mit einer diagnostizierten Fettleber (NAFL = nicht alkoholische Fettleber“) gibt es bestimmte Einschränkungen. Aber Du bist gesund? Du verbesserst alles: Nährstoffdichte, Energiedichte, Vitalität und Deine Fitness. Du bist einfach besser versorgt. Die allgemeine Logi Empfehlung lautet übrigens mindestens und maximal zweimal täglich ca. 125g zuckerarmes Obst . Das ist eine leckere, bunte Menge, mit der man etwas anfangen kann. Zum Beispiel ein Apfel oder ähnliches in der Größe und eine ganze Handvoll (DEINE Handgröße!) Beerenfrüchte.

Eiweiß

Zu den Eiweißen zählt man Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte, Eier, Hülsenfrüchte und Nüsse. Was darfst Du? Alles! Wie viel? Am einfachsten ist es so: jedesmal, wenn Du Dein Gemüse oder Obst isst, kombinierst Du etwas Eiweiß Deiner Wahl dazu. Und zwar etwas weniger als das Gemüse/Obst. So zirka 1/3 Eiweiß zu 2/3 Gemüse oder Obst.

Fleisch muss nicht jeden Tag sein, Du kannst auf die anderen aufgeführten Eiweißquellen zurückgreifen. Aber Achtung, Nüsse sind sehr kalorienreich, da würde ich die Drittel-Regelung nicht anwenden. Ein Esslöffel als Topping auf Deinen Salat, Gemüse oder in Deinen Quark oder Yoghurt ist ausreichend.

Firewall

Übrigens ist das Eiweiß ein weiteres Puzzlestück zu Deinem Immunsystem, zu Deiner Persönlichen Firewall, die Deinen Körper vor Krankheiten schützt. Du bist doppelt und dreifach gut aufgestellt, wenn Du nach dem Logi Prinzip Deine Mahlzeiten zusammen stellst. Du bist perfekt versorgt. So nebenbei. Ohne, dass Du dafür in die Apotheke musst. Aber es fehlt noch eine Kleinigkeit, um es perfekt zu haben. Das letzte Puzzleteil für Deinen Schutz und auch, um die Gerichte richtig lecker zu machen…

Fette und Öle

Oh ja, die darfst Du auch! Welche? Nur die Guten! Es gibt verschiedene Fettsäuren, die sich in den verschiedenen Sorten tummeln. Kurz-, mittel und langkettige Fettsäuren, gesättigt und ungesättigte. Letztere teilt man noch in einfach und mehrfach ungesättigt auf. Oje, denkst Du jetzt, wer soll sich da denn auskennen?

Ich mach´s Dir leicht: es reicht, wenn man sich auf diese Produkte einschießt: Du brauchst ein Hitze unempfindliches Fett zum Anbraten: Butterschmalz, Schweineschmalz oder das tolle Kokosöl (nicht das P*lmin, das ist künstlich gehärtet). Kokosöl ist von Natur aus hart, jedenfalls bei unseren Temperaturen. Es ist ein tolles gesättigtes Fett, das größtenteils aus mittelkettigen Fettsäuren besteht. Diese versorgen unter anderem unser Gehirn perfekt mit Energie (denk mal an den Ausdruck „Gehirnschmalz“).

Es sollte beim Butterschmalz nur Butter und evtl. Salz als Zutaten aufgelistet sein. Du liebst Ghee? Das ist nichts anderes als Butterschmalz! Es hat seinen Rauchpunkt bei 205°C, Du kannst darin richtig scharf anbraten.

Dann wäre es gut, ein paar Omega3 Fettsäuren zu bekommen. Das ist gut für Deine Firewall. Die Omega 3 zu Omega 6 Bilanz zu verbessern ist wichtig, denn so hast Du Deine Entzündungswerte im Griff. Es sei denn, Du brütest was aus…

Dein Körper hat ein tolles Abwehrsystem. Die Omega-6-Fettsäuren wirken entzündungsfördernd, die Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend. Beides ist wichtig für unseren Körper. Wenn es ausgewogen ist, dann ist es perfekt. (Ausgewogen ist es, wenn die Bilanz ca. 1:5 ist.) Nun ist es aber so, dass die Bilanz im Durchschnitt 1:12 oder schlechter ausfällt. Das heißt, es könnte zu überschießenden Entzündungsreaktionen kommen. Das stört Deine Firewalleinstellungen. Diese Bilanz kannst Du unter anderem durch die geschickte Auswahl an Lebensmitteln entscheidend verbessern! Anstatt Omega-6-Lastige Öle wie Sonnenblumenöl nimmst Du ein gutes natives Bio Olivenöl, kalt gepresst. Und ein Rapskernöl (bitte nicht dieses günstige in den Plastikflaschen, das ist dermaßen behandelt, das von den guten Fettsäuren nicht mehr viel zu finden ist.) Diese Beiden bitte nur in der kalten Küche verwenden. Sonst sind die guten Inhalte der empfindlichen Mimosen (mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind  licht- und Temperatur -empfindlich) schnell zerstört.

Als Streichfett kommt Butter gut an. Oder zum Aromatisieren deines Gemüses. Ich kenne kein Produkt, das den Geschmack eines Lebensmittels so anhebt oder verfeinert wie Butter. Qualität? Ein hoher Anteil gesättigter Fettsäuren ist enthalten, ist das nun schlecht? Nein, das heißt, sie hilft in der Omega-Bilanz, das Omega-6 zu verdrängen und die Bilanz zugunsten der Omega-3-Fettsäuren zu verbessern. Und sie ist nicht künstlich gehärtet, sondern ein reines Naturprodukt.

Wieviel davon? Ich denke, Du kommst mit der Esslöffel Methode gut zurecht. Einen Esslöffel natürlich hartes Fett zum Anbraten, einen Esslöffel gutes Öl für Deinen Salat und einen Esslöffel Butter für Dein Gemüse, für den Geschmack.

Eine noch bessere Omega-3-Quelle ist übrigens fetter Fisch oder das Fett aus artgerecht gehaltenen Tieren. Sie sollten nicht in Ställen ihr Dasein fristen, sondern auf grünen Weiden das Gras fressen, im Sonnenlicht stehen und für uns die Inhalte synthetisieren in wertvolles Lebensmittel. Das wirkt sich auf die Fettsäurequalität in der  Milch und den Milchprodukten dieser Tiere aus. Da Dein Eiweißanteil 1/3 Deines Tellers ausmacht, schließt sich der Kreis. Deine Firewall funktioniert perfekt!

Komplexe Kohlenhydrate

Gibt es wirklich gute und schlechte Kohlenhydrate? Sie werden letztlich alle solange zerlegt, bis sie als „Zucker“ im Blut schwimmen. Es gibt es keine bösen Lebensmittel. Aber es gibt welche, die nicht geeignet sind, wenn Du ein bestimmtes Ziel verfolgst. Dazu in einem anderen Artikel mehr…

Kartoffeln, Vollkornbrot, Vollkornreis, Mais, Vollkornnudeln, Nudeln aus Hartweizengries oder Eiernudeln, Mehrkornbrötchen… das sind doch die Guten?

Ja, sie erhöhen Deinen Blutzuckerspiegel nicht so schnell, aber dennoch ist er stundenlang erhöht, vor allem, wenn Du viel davon isst. Nun ist es ja so, dass wenn Du die 2/3 : 1/3 Regel anwendest (lies noch mal oben nach) dann passen nicht mehr viele komplexe Kohlenhydrate auf Deinen Teller. Deshalb: Iss wenig davon, solange Du abnimmst, ist alles okay!

Verarbeitetes Getreide (Weißmehl, Süßigkeiten)

Du darfst auch das, aber selten und dann sehr wenig davon. Es ist nicht verboten! (Es gibt aber bessere Lebensmittel). Zu besonderen Anlässen ist es völlig okay. Solange es nicht Dein Ziel zerschießt, Du weiterhin abnimmst, oder was auch immer Du vor hast zu verbessern, ist alles gut. Aber Achtung, es sind verarbeitete Lebensmittel, die einen gewaltigen Insulinausstoß verursachen, Deine Fettverbrennung blockieren und sie sättigen am schlechtesten.

Hast Du jetzt nicht auch richtig Lust Dich gut zu versorgen?

Bleib dran, an Deinem Ziel,

Sonja

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Ich freue mich und melde mich bei Dir!

Abnehmen: was ist Deine größte Hürde?

Die Urlaubszeit neigt sich dem Ende zu. Und nach vielen schönen Abenden mit tollem Essen und leckerem Wein verspürt man nun den Wunsch nach „neuer Leichtigkeit“. Diese lästigen Urlaubspfunde müssen wieder runter! Auch wenn der Urlaub wunderschön war, wohlverdient und gern gegönnt.

Das ganze Jahr aufgepasst und in einer Woche alles wieder drauf!

Es ist gemein, dass diese wenigen Urlaubswochen im Jahr sich so arg auf der Waage bemerkbar machen müssen. Ja, das süße Leben trägt seine Früchte. La Dolce Vita!

Kennst Du das auch? Viele haben genau jetzt, nach der Urlaubszeit, das Bedürfnis, sich zu „erleichtern“, sich fitter und schlanker zu fühlen. Manche fangen trotzdem nicht an. Obwohl der Wunsch sehr stark ist. Obwohl die neue Jeans kneift und das Oberteil am Bauch verräterisch spannt. Auch bei jeder Bewegung spürt man, dass es einfach zuviel ist. Zuviel Ballast, zuviel Gewicht auf den Rippen.

Was hält Dich zurück? Sind es Deine Diät-Erfahrungen, die immer wieder im Jojo-Effekt münden? Sind es die Leckereien, die Du dann nicht mehr essen „darfst“? Angst vor Verzicht? Fehlt Dir „die Süße im Leben“? Steckt vielleicht etwas ganz anderes dahinter? Vielleicht ist es ein Bedürfnis, dass Du unterdrückst?

Was ist es bei Dir?

Ich habe ein kleines, kurzes Video dazu gemacht: Schau es Dir gerne an. Und wenn Du magst, dann hinterlasse mir einen Kommentar dazu. Was ist Deine größte Hürde?

Du würdest mir sehr helfen, denn so kann ich meine Artikel, Webinare und Videos noch besser anpassen.

Dankeschön!

Demnächst dann mehr zu Deinem Thema, zu Deiner größten Hürde!

Fallstudie: trotz bewegtem Alltag abnehmen und auch noch Sport treiben?

Heute plaudere ich mal aus dem Nähkästchen. Ich gebe Dir die Gelegenheit, mal hinter die Kulissen zu schauen:

Im letzten Jahr gab ich mehrere Gruppenkurse mit festem Starttermin, bevor mir diese geniale Sache mit der Flatrate eingefallen ist.

Also hatte ich eine Gruppe Frauen, die alle zum gleichen Zeitpunkt starteten. Alle wollten abnehmen, ihr Ess- Verhalten ändern und einfach fitter werden. Sie wollten Termine, um regelmäßig Sport zu machen. Wir hatten eine Frequenz von zwei Stunden in der Woche.

Ich kann mich daran erinnern, wie aufgeregt und unsicher die Damen beim ersten Termin „wiegen und messen“ waren. (Das war die Bestandsaufnahme vor dem Kurs). Wird die neue Ernährung schmecken? Wird die Umstellung und das Coaching erfolgreich sein und gelingen? Und die Sporteinheiten? Werden sie Spaß machen? Sehr anstrengend sein? Wird es gelingen, sich zweimal die Woche die Stunde abends für den Sport frei zu halten? Und vor allem: Würde der Zeiger der verhassten Waage endlich nach unten gehen?

Tag der Abrechnung

Nun, zwölf Wochen später, zeigte sich das wahre Gesicht meines Konzeptes. Und tatsächlich, als ich die Damen fragte: wer von Euch hatte Angst vor dem erneuten Wiegen und Messen, nicken fast alle…
Obwohl alle die Vorgaben geschafft hatten, sowohl die Ernährungsumstellung wie auch die Sporteinheiten.

Nachdem alle nacheinander vermessen und gewogen sind, lockert sich schnell die Stimmung. Ich höre sie draussen wieder lachen und herum albern.

Alle haben eine tolle Leistung hingelegt. Und trotzdem hatten alle Angst. Angst, dass es nicht reicht. Das es nicht gut genug ist. Dahinter rückt die Angst, selbst nicht gut genug zu sein.
Mein Tipp: Bitte, seid nicht so hart mit Euch. Ihr habt alles gegeben! Ihr könnt so stolz auf Euch sein.

Die Resultate

Alle haben abgenommen, und zwar richtig gut. Alle haben ihre Umfänge verringern können. Alle haben einen besseren Blutdruck und Ruhepuls. Alle haben ihre Körperzusammensetzung verbessern können. Sie haben ihren Körperfettanteil senken können und kaum Muskelmasse verloren. (Ich messe mit einer Bioimpedanzanalyse-Waage).

Alle verbesserten ihre Schlaf-Qualität, sind weniger müde, fitter, zufriedener und glücklicher.

Alle haben mehr Lust auf Sport und Bewegung. Obwohl sie in ihrer Ernährungsumstellung ein Kaloriendefizit fahren. Das ist erstaunlich. Ist man doch erfahrungsgemäß während einer Diät schlapp, schwach, träge, müde und unkonzentriert…

Und trotzdem waren sie verunsichert, bevor die Messung los ging. Warum stellt man sich so in Frage? Warum meint man immer, es reicht nicht aus? Legt das ab und schaut zurück, ihr seid toll! Auch wenn der Weg noch weit ist zum Ziel, was habt ihr jetzt schon alles geschafft?

Was mich wirklich beeindruckt hat, ist die Leidenschaft für Sport und Bewegung, die sich bei allen entwickelt hat.

Aus Lust und Leidenschaft oder ein MUSS?

Sport, ja Lust auf Sport, Freude an Bewegung. Es handelt sich um Frauen, die berufstätig sind. Viele Stunden kloppen. Teilweise sogar Vollzeit beschäftigt sind. Mütter, die teilweise noch kleine Kinder haben. Den Haushalt nebenbei schmeißen.

Frauen, denen man sofort abkaufen würde, würden sie sagen: ich schaffe meinen Sport nicht. Ich habe dafür keine Zeit. Es bleibt so viel liegen im Haushalt. Mein Kind ist noch zu klein. Ich habe keinen Sitter. Ich muss bügeln. Ich muss die Wäsche machen. Muss einkaufen. Muss kochen. Oder zur Arbeit.

All das würde man sofort glauben. Weil es auch wahr ist. Aber diese Frauen finden trotz all dem einen Weg, ihren Sport zu machen. Weil sie gelernt haben, dass es wichtig ist, gut für sich zu sorgen. Nicht nur für alle anderen!

Weil sie es WOLLEN. Sie wollen! Sie lassen ihr Workout nicht ausfallen. Weil es Ihnen gut tut. Den Kopf frei macht. Das ist wichtig in einem vollgestopften Alltag.

Waren diese Frauen vielleicht ohnehin schon super sportlich? Vor dem Kurs? Ich denke es sind ganz normale Frauen, die es bis dato nicht unbedingt gewöhnt waren, zwei bis dreimal in der Woche trainieren zu gehen. Okay, zwei Läuferinnen waren dabei, die an ein gewisses Pensum gewöhnt waren. Aber die Anderen eher nicht. Wie kann es dann sein, dass sie während eine Reduktionsphase so energiegeladen waren?

Zum Einen gebe ich der Ernährung „die Schuld“. Ihre Körper waren während der Reduktion einfach gut versorgt. (Die Logi Methode)

Stresskiller

Zum Anderen war es tatsächlich der Sport: es ist der Stresskiller Nummer Eins. Wenn der Geist den vielen Anforderungen im Alltag gerecht werden soll, braucht er einen Körper, der funktioniert. Der beim Auspowern richtig durchblutet wird, bis in den letzten Winkel. Das baut Stress ab.

Ich glaube, jeder kennt dieses gute Gefühl nach einem anstrengenden Workout: Wenn man sich wie neu geboren fühlt. Obwohl man sich total gefordert hat. Sich ausgepowert hat, geschwitzt, schnell geatmet und gekeucht hat. Und danach dieses fette Grinsen im Gesicht hat, unbezahlbar.

Es ist ein Irrglaube, anzunehmen, dass Sport ein weiterer Stressor in einem bewegten Alltag ist. Ein zusätzlicher Termin, der noch obendrauf kommt. Nein.

Sport kann Stress vermindern, den Druck raus nehmen. Den Kopf frei machen. Den Geist mal zur Ruhe kommen lassen. Denn der arbeitet unermüdlich. Vierundzwanzig Stunden am Tag. Sogar in der Nacht ist er aktiv. Gönne ihm eine Pause während Deines Workouts. Kopf aus, Körper an.

Meine Damen sagen, ohne Sport fehlt ihnen etwas. Sie lassen ihr Training nicht ausfallen. Niemals freiwillig. Es ist ihre Zeit, etwas für sich zu tun. Um danach stark zu sein für Kind und Kegel, im Job, Haushalt und im Alltag.
Alle wollen weiterhin einen Sportkurs besuchen, auch wenn der abgeschlossene Kurs vorbei ist.

Gerade das motiviert mich selber, mich in schwachen Momenten aufzuraffen.

Danke. Danke, für diese Erkenntnis und für eure Ehrlichkeit.

Ich bin stolz auf Euch und eure Leistung!

Mein Fazit: ja, es ist leichter, in einer Gruppe abzunehmen. Die GruppenDynamik zieht jeden unwahrscheinlich mit. Das ist in schwachen Momenten der Antrieb, den man gut gebrauchen kann. Mein Tipp: suche Dir einen Fitnessbuddy, mit dem Du Dich triffst. Oder schließe Dich einer Gruppe an. Oder mache mit bei meiner Challenge!

Meine Welcome Summer Challenge! Es handelt sich um eine 7-Tage-Abnehm-Challenge und Du kannst Dich hier informieren: Klicke drauf:
Welcome Summer Challenge

Ich lade Dich dazu herzlich ein. Sieh es als Geschenk, sie ist komplett kostenlos.

Eure Sonja

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Happy woman jumping

Welcome Summer Challenge

 

Die Welcome Summer Challenge wird verlängert! Hast Du Lust, dabei zu sein? Fantastische Resultate schon nach einer Woche. Und es geht weiter…

 

Kennst Du das auch?

Du möchtest in Deine Sommer-Klamotten schlüpfen und nichts passt mehr. Du hast den Eindruck, die hat jemand über den Winter enger genäht?

Zehn Kilo müssen weg. Fürs erste.

Aber wie?

Dann ist meine „Welcome Summer Challenge“ genau richtig!

So fing es vor ein paar Wochen an. Und jetzt haben schon so viele mit der Welcome Summer Challenge abgenommen, dass ich sie einfach verlängere.

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Das alles bekommst Du völlig kostenlos:

    • Sieben Tage lang Anleitungen, die aufeinander aufbauen
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    • die Umstellung wird so superleicht
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Ich helfe Frauen,

die einen bewegten Alltag haben. Und dabei oft zu kurz kommen. Die Tag für Tag Großartiges leisten. Die fürs Abnehmen eigentlich gar keine Zeit haben.

Ich verspreche, nur kurze Infos und Anleitungen zu schicken, so dass diese leicht und locker umgesetzt werden können. Und trotzdem eine große Wirkung erzielen und gewünschte Resultate nicht lange auf sich warten lassen!Und das völlig kostenlos!

Ich möchte Dich durch den Prozess führen. Du bist nicht allein.

Also, wenn Du Lust hast, dann schließe Dich uns an und erreiche Großartiges!

Der Vorteil einer Challenge ist, dass Du Dich nicht allein mit irgendwelchen neuen Verhaltensregeln quälen musst. Vor allem, wenn Du wenig Zeit hast, ist es schwierig, weil der Autopilot immer wieder dazwischen funkt.

In einer Gruppe ist es viel leichter. Und der Umstell-Prozess ist viel einfacher, wenn er häppchenweise Tag für Tag kommt. Sei gespannt. 🙂

Hab ich Dich überzeugt?
Ja, ich möchte jetzt starten und meinen Platz in der Challenge sichern:

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Nun nimm doch endlich ab!

Macht Dich dieser Satz auch einfach nur wütend? Dass man in der Gesellschaft aufgrund des Übergewichts einfach nur als willensschwach, wenig durchsetzungsstark und undiszipliniert gesehen wird?

Abnehmen, Übergewicht und Vorurteile. Aber nicht nur von anderen sondern auch von Dir selber!

Oft werden Menschen, die etwas mehr Gewicht haben, sehr auf ihr Übergewicht reduziert und haben so echte Nachteile. Ob im Job oder privat. Es ist einfach nicht fair. Ich schreibe diesen Artikel um eine Lanze zu brechen. Eine Lanze für diejenigen, die zuviel Gewicht mit sich tragen. Aber auch, um eine andere Sichtweise anzuregen. Ist es wahr, dass sie diese nicht gerade positiven Klischees bedienen? Und was ist mit Dir? Falls Du zu denen gehörst, die unter Übergewicht leiden? Was traust Du Dir selber zu?

Es ist erwiesen, dass beleibteren Menschen in der Gesellschaft nicht so viel zugetraut wird. Es gibt dazu Studien, Versuche und Tests. In einem Projekt sollten Probanden Fotos von verschiedenen Menschen ansehen und sie verschiedenen Berufen zuordnen. Heraus kam, dass sie den schlanken Personen eher Jobs in Führungspositionen zutrauten. Also mehr Verantwortungsbewusstsein, mehr Leistungsbereitschaft und mehr Fähigkeiten insgesamt.

Aber ist das wahr?

Meine Erfahrungen sprechen eine andere Sprache: ich habe ganz andere Eindrücke gewonnen.

Vorurteil eins: Mangelnde Willensstärke

Keine Willensstärke? Ich kann das nicht bestätigen. Ich glaube nicht, dass sich Menschen freiwillig einer solchen Tortur unterziehen. Zum Beispiel beim Essen immer diszipliniert dem Diätplan folgen oder sich mit etlichen Kilos zuviel zum Sport zu bewegen.

Vorurteil Zwei: Keine Lust auf Sport

Sport aus Spaß oder als Muss? Das ist ein Unterschied!

Als schlanker Mensch geht man zum Sport, weil ein gewaltiger Spaßfaktor der Motor ist. Somit verknüpft sich dieses Erlebnis mit positiven Gefühlen. Stell Dir vor, Du müsstest hin gehen, um ein Ziel zu erreichen. Also aus „Vernunft-Gründen“, denn es ist nicht immer der pure Spaß… Ich selber habe es erlebt, im Sportkurs die Dickste zu sein. Und der Sport fand in einem Kursraum mit Spiegel statt! Also ich habe mich mehrfach überwinden müssen und meine Stimmen im Kopf hatten tausend Gründe parat, um beim nächsten Mal „einfach keine Zeit mehr dafür zu haben“. Ich habe großen Respekt vor meinen Coaching-Teilnehmern und vor allen da draußen, die das durchleben und durchziehen. Glaube mir, es entstehen nicht immer nur positive Gefühle. Diese Gefühle umzuwandeln durch die eigenen Gedanken ist nicht immer einfach. Im Coaching arbeiten wir oft an diesen Dingen, das Unterbewusstsein mit ins Boot zu holen und sich dadurch den inneren Schweinehund gefügig zu machen. Trotzdem gehört eine große Portion Disziplin und Willensstärke dazu. Denn Durchziehen muss es aber derjenige allein. Sich nach der Arbeit oder nach einem bewegten Alltag noch aufzuraffen, die Sporttasche zu packen und los zu starten. Respekt an all die, die sich für ihre Ziele in Bewegung setzen! Auch für Dich, falls Du zu den etwas Pfundigeren gehörst.

Vorurteil drei: Keine Disziplin

Disziplin beim Essen gehen

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man nicht mehr bestellen mag, was man eigentlich möchte: stell Dir vor, Du sitzt im Restaurant mit Deinen Freunden, Geschäftspartnern oder was auch immer. Du dürftest aufgrund Deiner Stimmen im Kopf nicht das bestellen was Du möchtest, sondern nur das, was am „Vernünftigsten“ ist.

Weil Deine innere Stimme Dir sagt: „was soll denn Dein Gegenüber von Dir halten, wenn Du jetzt so eine Kalorienbombe bestellst?“ Also bleibst Du lieber bei Salat ohne Dressing und Wasser. Falls Du darauf Appetit hast, kein Problem! Aber hast Du das wirklich? Oder handelst Du völlig fremd bestimmt und zwanghaft?

Mir hat essen erst wieder richtig Spaß gemacht, nachdem ich meine Ernährung so umstellen konnte, dass es nicht mehr nur ein Vernunft-Essen war. Dass ich entscheiden konnte, worauf ich Lust hatte. Denn mit Logi lernte ich, meine Mahlzeit so zusammen zu stellen, dass sie unterkalorisch blieb. So nahm ich ab. Aber mit Genuss! Und das ist der gr0ße Unterschied. Ich war ein „Selbstentscheider“. Das unterschied mich von den zwanghaften Diäthaltern, die letztlich wieder aufgeben. Aber dieses passiert nicht aus mangelnder Willensstärke oder Durchsetzungsvermögen. Sondern weil sich der Mensch nicht dauerhaft fremd bestimmen lässt. Wie ein Pferd mit einer harten Kandare. Da bricht doch jeder irgendwann aus. Weil es viel zu streng ist. Darüber zu urteilen ist nicht angebracht, vor allem nicht, wenns noch nicht selber durchlebt wurde.

Aber vielleicht kann ich so ein wenig zum Nachdenken anregen. Wie soll man das wissen, wenn man sich damit nicht auseinandersetzt? Weil sich die Frage gar nicht stellt, wenn man schlank ist.

Also wenig diszipliniert? Ne, ne, das ist schon ne harte Nummer, wenn man immer „vernünftig sein“ muss.

Vorurteil vier: Durchhalten

Es dauert zu lange, dann fange ich gar nicht erst an. Denkst Du so über Dich? Das Du es nicht packst?

Jede Anstrengung lohnt sich trotzdem! Fange ruhig an:

Ja, als ich eine zeit lang durchgehalten habe, haben sich dann erste Veränderungen gezeigt und das hat so motiviert! Es geht schnell, das man sich selber viel leichter und beweglicher fühlt. Und zwar nicht erst, wenn man Größe 38 trägt! Der Effekt setzt ziemlich zügig ein und es lohnt sich, dieses Gefühl zu erleben. Also bitte motiviere Dich so gut es geht durch die Anfangszeit zu kommen. Es wird besser!

Vorurteil fünf: Das schaffst Du eh nicht!

Wie oft habe ich das schon gehört, dass meine Klienten sagen, sie hätten nicht nur Motivation von ihren Lieben bekommen.

Sogar Ärzte (zum Glück nicht alle) haben diesen Satz schon gesagt. Was passiert, wenn Du diesen Satz hören würdest? Wenn Du Dich traust, von Deinem Projekt zu erzählen, und Du erntest diesen Satz? Was würdest Du denken?

Vergiss bei Deinen Überlegungen bitte nicht, dass Du eine Hürde von vielleicht 30 Kilo vor Dir hast. Denkst Du so über Dich, falls du betroffen bist?

Fakt ist:

Was ein Mensch zu leisten vermag, weiß keiner im Voraus! Keiner. Kennst Du den Satz „erst wird´s verlacht, bis es einer macht!“ Also… es passieren tagtäglich Dinge, die vorher unmöglich erscheinen. Und dann gehts auf einmal doch. Zeig´s den Zweiflern! Jetzt erst recht! Es wird seine Zeit brauchen, aber wie oben schon erwähnt, es fühlt sich schnell besser an! Und dieses Gefühl motiviert mehr und fühlt sich toller an, als ein Stück Schokolade lecker sein kann.

Vorurteil sechs: Total verfressen!

Das ist eine Frechheit! Kein Mensch isst aus Spaß Unmengen in sich hinein. (Es sei denn, es liegt eine Essstörung vor). Meistens baut sich Übergewicht schleichend auf. Mit einem Plus von unter 100 kcal am Tag. Das sind nur ein paar Happen zuviel. Mangende Bewegung kommt dann dazu. Davon sind wir fast alle betroffen, denn unsere Jobs sind oft sehr bewegungsarm. Dafür aber mit hohem Stressfaktor, der für hohe Cortisol-Level sorgt (Cortisol = Stresshormon). Diese hohen Level sorgen für mehr Appetit. Ein Teufelkreis, denn für den Sport, der diese Werte abbaut, hat man keine Zeit. Du bist unausgeglichen, weil Dir der Sport fehlt und weil Dir alles zuviel wird. Dein schneller Trost: Schokolade und Co. Noch mehr Kalorien und noch mehr Unzufriedenheit, weil sich dieser Tröster auf die Hüften schlägt…

Du siehst, es gehört nicht viel dazu, um schleichend mehr Gewicht aufzubauen. In der heutigen Zeit ganz besonders.

Manches Mal ist Übergewicht ein Tröster, einer der immer Zeit für Dich hat. Vielleicht hast Du unverfüllte Bedürfnisse irgendwelcher Art? Vielleicht bist du unglücklich, hast Kummer?

Es hat seinen Grund, warum sich viele mit Schokolade oder ähnlichem regelrecht betäuben. Lecker im Mund, schnell ist ein tolles Wohlgefühl da, verknüpft mit einem vielleicht erlebten Ereignis aus der Vergangenheit. Ein schnell erlebtes Stückchen Glück. Doch zu einem hohen Preis, die Rache kommt auf der Waage und vor dem Spiegel. Und dann fühlst Du Dich erneut schlecht… und wer ist Dein Tröster?

Das, was Dir in der Vergangenheit geholfen hat, über irgendwas hinweg zu kommen, hat seinen Nutzen gehabt. Es ist okay. Aber jetzt ist es an der Zeit, den Ballast von damals abzuwerfen und sichs leichter zu machen! Es ist Zeit, das Dein Leben in die Hand zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen.

Ach, ich könnte noch ewig schreiben, aber Du hast wahrscheinlich längst gemerkt, worauf ich hinaus will: ein bisschen weniger Vorurteil, ein bisschen mehr Verständnis, ein bisschen mehr Hilfestellung und Motivation.

Und falls Du selber was ändern willst: Traue es Dir erst einmal zu! Schließe Frieden mit den Verhaltensweisen, die nützlich für Dich waren und nunmal Spuren hinterlassen haben. Aber jetzt ändere was und ordne Deine Sterne neu.

Viel Spaß dabei und freue Dich auf Dein neues Ich!

Bis bald,

Sonja

 

 

Ich helfe Dir gerne kostenlos mit meinen Artikeln.

Wenn Du aber mehr möchtest, dann können wir reden! Ich biete Dir ein kostenloses Kennenlern-Gespräch an, in dem Du mir Deinen Fall erzählst:

 

 

 

 

 

abnehmen und rezepte Low carb

Lowcarb Rezepte Finder

Abnehmen und Rezepte finden

Rezepte sind immer wieder das leidige Thema. Es ist nicht so einfach, den Autopiloten auszuschalten und sich auf Neues einzulassen. Obwohl… eigentlich ist es einfach!

Du darfst nur nicht unter Stress geraten, denn dann ist die Gefahr ganz groß, wieder in alte Muster zu verfallen.

Nun habe ich im letzten Artikel schon angefangen, auf das Thema einzugehen. Dort ging es darum, wie Du es schaffst, auch mit Zeitdruck die neuen Ernährungstipps umzusetzen. Hier kannst Du es nochmal lesen:

Leidest Du unter Zeitdruck: Abnehmen, aber es muss schnell gehen.

Vieles steht und fällt mit der dem Einkaufsverhalten. Das ist gut und schön, wenn man genug Ideen für die Rezepte hat. Denn wie soll man gezielt einkaufen, wenn man nicht weiß, was man kochen will?

Doch manchmal hat man direkt ein Brett vorm Kopf, wenn es um das Erfinden neuer Gerichte geht. Ein Fünkchen Inspiration, das könnte helfen. Aber woher? Schließlich ist man hierzulande noch sehr auf kohlenhydratlastige Speisen eingeschossen. Damit Du in Zukunft nie wieder diese Ideenlosigkeit verspürst, habe ich mir was überlegt.

Ein E-Book zum Download:

Der FigurZoom Rezepte Finder:

lowcarb und fertig

Ich habe mir darüber Gedanken gemacht und viele geeignete Lebensmittel aufgeführt. Denn, von wegen, man ist ja so eingeschränkt! Es kamen mehr Möglichkeiten in Frage, wie ich gedacht habe. So entstehen immer wieder neue Gerichte, weil Du sie immer wieder neu zusammen stetzen kannst.

Beim Gemüse und Obst war meine Obergrenze 13 g Kh pro 100g. Damit wäre gesichert, dass der Blutzucker nicht so hoch schießt. (Bei üblichen Mengen jedenfalls.) Außerdem sollte zum Gemüse und Obst (bei mir befindet sich beides in „Segment 1“) immer etwas Eiweiß gegessen werden. (dieses findest Du in Segment 2). Jetzt noch ein wenig gutes Öl dazu (Segment drei) und das FigurZoom- Logi – Menü steht!

So einfach ist das? Ja!

Das ist der Grund, warum ich es durchgehalten habe. Und jeder andere schafft das erst recht. Wenn es nämlich zu kompliziert wird, fällst Du auch schnell wieder in die alten Methoden zurück.

Bei den Eiweißen habe ich darauf geachtet, dass sie möglichst keinen allzu hohen Fettanteil haben . Obwohl der Kohlenhydratanteil klein ausfällt, möchte ich lieber einen Puffer für ein gutes Öl haben, dass dann bedenkenlos mit eingeplant werden kann. So erreichst Du spielend ein schönes Defizit! Goodbye liebe Pfunde!

Das FigurZoom Teller Modell

Das Logi-Teller-Menü ist so gut wie selbsterklärend. So wird abnehmen zum Kinderspiel, denn so hast Du alle Vorzüge zusammen:

  • niedrige Energiedichte (ca. 125 kcal pro 100g) Du schaffst Dein Defizit!
  • hohe Nährstoffdichte (bunt essen, dann hast Du echt alles, was Du brauchst)
  • genug Eiweiß, um dem Muskelabbau entgegen zu wirken, der sonst in der Gewichtsreduktion erfolgt. (-> keinen Jojo-Effekt!)
  • genug Eiweiß, Du bist leistungsstark und kannst aktiv sein!
  • Du isst basenüberschüssig, dass heißt die Säurelast bleibt gering (falls Dir die Eiweißmenge Angst macht, keine Panik!
  • Du brauchst nach diesem Prinzip nichts wiegen, abzählen oder Dich an Pläne halten.
  • Du isst einfach nur, wenn Du wirklich hungrig bist, und hörst auf, wenn Du satt bist! essen ad libitum (ohne Begrenzung, einfach bis zu satt bist)

figur zoom Teller 1 schrift aussen mittel jpeg

 

Okay, jetzt brauchst Du nur noch die „Rezepte-finder-Inspiration“.

Ich stelle sie Dir hier gerne zur Verfügung:

Mein kleines E-Book „Lowcarb  Rezepte Finder“. Möchtest Du es haben?

Lade es Dir gerne herunter und drucke es Dir aus. Bitteschön!

Klicke einfach auf das Bild:

Lowcarb Rezepte finder

Lowcarb Rezepte Finder zum zusammenstellen immer neuer Rezeptideen.

 

Immer wieder neue Ideen finden für Deine Gerichte lowcarb. Tausende von Möglichkeiten. Finde sie und probiere sie aus!

 

 

 

 

 

Abnehmen und es muss schnell gehen

Abnehmen, aber es muss schnell gehen!

Eine Newsletter-Leserin fragte: Was esse ich, wenn es mal schnell gehen muss. Ich möchte dann nicht wieder beim Bäcker landen…

Abnehmen, aber mit schnellen Rezepten

Eine sehr gute Frage!

Meiner Meinung nach steht und fällt das Umstellen der Ernährung mit dem Einkaufsverhalten. Denn ich kann ja, wenn ich in Zeitdruck bin, nur auf das zurückgreifen, was im Vorratsschrank ist. Also ist das zuerst einmal das richtige Einkaufen wichtig.

Dann sind ein paar Blitz-Rezepte hilfreich, die wirklich innerhalb 15 Minuten ein fertiges Essen auf den Tisch zaubern.

Außerdem wären ein paar Snacks gut, die wirklich sofort gegessen werden können, wenn der Hunger akut und nicht mehr auszuhalten ist.

Die nächste Frage ist dann: befindest Du Dich denn zuhause oder brauchst Du für unterwegs Tipps? Denn außer Haus ist es tatsächlich nicht so einfach, auf Zucker und Weißmehl zu verzichten. Hast Du das auch schon bemerkt? Fast alles, was Du schnell in den Mund schieben kannst, ist nicht gerade logi-konform und löst aufgrund von schnellen Kohlenhydraten Blutzuckerspitzen aus, die nur mir viel Insulin wieder gesenkt werden können. Und das führt zu langen Phasen, in denen kein Fett verbrannt wird. Und zu wiederkehrenden Heißhunger-Attacken.

Das ganze Thema ist so komplex, dass ich es in zwei Teile aufgeteilt habe.

Teil eins: das Einkaufsverhalten und der er Blitz-Rezepte-Baukasten (heute der für Quark / Joghurt / Müsli-Kram)

Abnehmen und Einkaufen

Ich empfehle Dir tatsächlich, wieder ganz altmodisch, aber sehr effektiv mit einer richtigen Einkaufsliste los zu starten. Und Dir beim ersten bewussten Logi-Einkauf ein bisschen mehr Zeit zu nehmen. Unter Zeitdruck fällst Du schnell wieder in alte Muster. Es bietet sich an, zuerst einmal die Nährwerte unter die Lupe zu nehmen. Ich habe bei einigen Lebensmitteln, die von verschiedenen Herstellern waren sehr große Unterschiede gesehen. Zum Beispiel sauer eingelegte Gurken: eine Sorte hatte 1,3g KH während die nächste Sorte 16,2g hatte. -Beide pro 100g! Kein Witz. (Cola hat 10,8g KH pro 100 ml, nur so zum Vergleich. Okay, das sind flüssige KH, die lassen den Blutzucker noch viel schneller ansteigen) aber damit Du das Gefühl für die Zuckermenge bekommst, ist der Vergleich gut geeignet.

Es soll ein Beispiel dafür sein, wie unterschiedlich sich der Kohlenhydrat-Gehalt sein kann. Es lohnt sich also, etwas genauer hinzusehen.

 

Nährwerte vergleichen und das Beste heraussuchen

Also mein Tipp: Durchforste einmal Deinen Kühlschrank und schau auch beim Einkaufen auf die Nährwerte.

Um blitzschnell ein Gericht aus dem Ärmel zu schütteln, sind sehr gut Lebensmittel zum kurzbraten geeignet. Zum Glück geht das mit Logi sehr gut! Allerdings ist jetzt ein bisschen Vorbereitung gefragt: Falls Du beim Kochen wirklich mit jeder Minute rechnen musst, könntest Du die Schnippelei vorher erledigen. Ich weiß, dass frische Zubereiten die Vitamine und Mineralstoffe am besten schont und erhält. Es ist ein Kompromiss, der aber ganz gut funktioniert. Es gibt doch so schöne, bunte Schüsselchen mit Sicherheitsverschluss… Ich schneide manchmal meine Gemüsesorten am Abend vorher und mariniere sie in etwas Olivenöl und leckeren Kräutern.

Abnehmen und Tiefkühlware?

Falls das keine Option für Dich ist, dann probiere doch einmal Tiefkühlware aus. Die Gemüsesorten sollten frei von Zusätzen sein, wie zum Beispiel Rahmsoße etc. Aber ansonsten hast Du freie Fahrt bei den Sorten. Die Qualität sehr gut, weil sie erntefrisch eingefroren werden.

Reihenfolge beim Gemüsebraten

Kleingeschnittenes Gemüse ist in einer Wokpfanne (oder in einer anderen weiten Pfanne) schnell gar. Das Öl kurz erhitzen und dann mit der härtesten Gemüsesorte anfangen. (Möhre, Sellerie oder ähnlich). Dann gibt man nach und nach die anderen Sorten zu, wie zum Beispiel Zwiebeln, Paprika, Pilze, Porree, Auberginen, oder was auch immer. Zum Schluss gebe ich die schnellgarenden Sorten dazu, wie zum Beispiel Zucchini, Tomatenstückchen oder Frühlingszwiebeln.

Ganz wichtig: Du darfst gerne würzen, aber erst hinterher salzen!

Denn dann zieht das Gargut Wasser und senkt die Temperatur in der Pfanne auf ca. 100°C. Es fängt an zu kochen, anstatt zu braten. Das kann auch passieren, wenn zuviel in der Pfanne brät. Dann lieber kurz und knackig in Portionen anbraten.

So ist alles zusammen gar und schön knackig. Jetzt fehlt noch eine Portion Eiweiß, um ein perfektes Logi Gericht zu werden

: Du könntest Dich für eine Fleischsorte entscheiden, die auch zum Kurzbraten geeignet ist und sie in einer zweiten Pfanne zeitgleich braten. Toll dafür sind sämtlichen Geschnetzeltes-Varianten: vom Schwein, Rind, Huhn, Pute, Lamm…

Oder alle Steak-Varianten: vom Rind, Schnitzel natur vom Schwein oder Geflügel.

Du könntest auch ein gemischtes Pfannengericht zaubern, und zunächst das Fleisch anbraten, es gar raus nehmen und dann das Gemüse braten. Zum Schluss miteinander vermischen und so servieren. Das funktioniert natürlich auch mit allen Hackfleisch-Varianten. (Ich bevorzuge mageres Hack, ansonsten etwas mit dem Bratfett sparen.)

Vielleicht darf es auch mal Fisch sein? Fisch ist super aus dem Froster. Die Auftau-Zeit ist wirklich kurz, weil die meisten Sorten schon in dünne Filets geschnitten sind. Oder aber Garnelen, die eignen sich prima für die Pfanne.

Wenn es vegetarisch sein soll, könnte einfach eine Dose Kidneybohnen (gut abspülen und abtropfen lassen) mit in die Pfanne wandern. Oder auch Kichererbsen. Oder Du bröckelst ein wenig Feta über das Gemüse und lässt es eben anschmelzen. Auch anderer Käse eignet sich super zum Überbacken, bzw. kurz in der Pfanne mit anschmelzen lassen.

Dann gibt es ja noch die Eier! Einfach ein Spiegelei braten zum Gemüse, oder aber über das Gemüse schlagen. Oder eine Eimasse machen (mit etwas Milch verquirlen) und in der Pfanne stocken lassen.

Da Du die Sorten immer wieder neu zusammenstellen kannst, hast Du viele verschiedene Blitzgerichte aus der Pfanne.

Immer wieder verschiedene Varianten

Das Gemüse kannst Du in Stücke schneiden, oder aber Möhren, Butternutkürbis oder Zucchini als Zudeln (mit dem Spiralschneider in Nudelform geschnitten) servieren. Alternativ klappt das auch mit einem Sparschäler. Dann ist die Form Bandnudelartig.

Aber es geht natürlich noch schneller: Mikrowelle

Falls Du Dich mit der Mikrowelle anfreunden magst: einfach ein paar Gemüsesorten in eine Mikrowellengeeignete Form geben, den Inhalt abwiegen und pro 100g ca. 1,5 Min. bei 600 Watt garen. Das klappt auch sehr gut mit einem Stück Feta obendrauf. (Immer schön abdecken, sonst machst Du Dir die gesparte Zeit mit putzen des Garraumes zunichte).

Noch schneller? Dann würde ich vorschlagen, wir verrühren nur noch ein paar Zutaten und essen etwas Kaltes.

Kennst Du schon meinen Frühstücksbaukasten? Da gibt es viele verschiedene Varianten, sich eine leckere Mahlzeit zusammen zu rühren. Du nimmst einfach aus jeder Spalte eine Zutat und verrührst sie. Super auch um eine Portion mit zur Arbeit zu nehmen. In der besagten T…-Schüssel oder in einem Schraubglas. Hier findest Du die Anleitung und dort kannst Du sie auch zum Download anfordern:

Frühstückbaukasten

Für den Notfall habe ich immer ein paar Mandeln (die Ganzen aus der Backabteilung) im Haus, einen Becher Hüttenkäse und etwas Obst. Daraus lässt sich innerhalb von Minuten eine lebensrettende Mahlzeit zaubern.

Oder aber sorge vor, und koche Dir ein paar Eier. Die sind im Kühlschrank länger haltbar, also kannst du sie für eine Woche vorkochen und hast schnell was zur Hand. Dazu ein paar Tomaten und fertig! Falls es Deine Kalorienbilanz erlaubt, kannst Du Dir sogar noch einen TL Majonäse dazu gönnen.

Abnehmen unterwegs

Du bist unterwegs, und weißt, es sind nur Bäckereien in der Gegend?

Ich trinke dort immer einen großen Cappuccino. Das hilft meistens bis zum nächsten Zwischenstopp. Ich nehme mir dann gerne etwas von Zuhause mit, wenn ich weiß, dass ich länger als 5 Stunden weg bin. Da eignet sich gut Obst und ein paar Nüsse, oder aber eine Portion meiner Wahl aus dem Frühstücksbaukasten. Manchmal wähle ich ein paar Tomaten, etwas Gurke und ein hartgekochtes Ei. Oder ein paar Käsewürfel und ein Stück Obst oder Gemüse. Als Faustformel für die Gewichtung: ich nehme immer mindestens doppelt soviel Gemüse/Obst als Eiweiß.

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas Inspiration liefern.

Beim nächsten Mal gibt es die Einkaufsliste und den Pfannengericht-Baukasten.

Bestimmt hast Du ein paar andere gute Tipps, wie Du das machst. Schreibe sie gerne in die Kommentare.

Zum Abnehmen gehört natürlich noch ein bisschen mehr, als nur ein paar Rezeptvorschläge. Aus diesem Grund mache ich immer wieder mal ein Online-Seminar. (Webinar)

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du dabei bist!

Lass Dich hier auf die Preview-Liste setzen und erfahre als Erste, wann was läuft!

Gratis Webinar (1)

Bis bald und schreibe mir Deinen Tipp für blitzschnelle Rezepte in die Kommentare! Dankeschööööööööön!

Wir sehen uns im Webinar,

 Sonja

 

 

 

Mit Hack gefüllte Kugel-Zuchini in Tomatensauce… Mjam…

Gefunden auf dem Blog „Süß, happy und fit“ von Antje!

Süß, happy und fit

Ich liiiiiiieeeeeeebe Zuchini. In allen Formen, in allen Varianten, in allen Lebenslagen. Neulich gab es in der Gemüseabteilung Kugel-Zuchini – und die eignen sich hervorragend zum Aushöhlen und Füllen mit Hackfleisch. Im Ofen auf Tomatensauce gegart ergibt das eine tolle Low Carb- bzw. LOGI-Mahlzeit.

Ursprünglichen Post anzeigen 268 weitere Wörter

Abnehmen und das Gewicht bleibt stehen

Abnehmen und das Gewicht bleibt stehen

Wer kennt das nicht? Es ist zum Verzweifeln, zum verrückt werden! Das höre ich in meiner Praxis immer wieder. Und auch ich kenn das ganz gut. Zuerst klappt die Abnahme super. Dann auf einmal bleibt der Zeiger der Waage stehen. Und das kann manchmal ganz schön lange dauern, bis sich wieder was tut.

Wie kann das nun sein? Du machst doch genau das, was vorher so gut funktioniert hat.

Glaube mir, es gibt dafür eine ganz logische Erklärung, auch wenn ich verstehen kann, dass Du denkst, alle haben sich gegen Dich verschworen und es soll jetzt einfach nicht mehr klappen…

Da es in der Ernährung nicht nur schwarz und weiß gibt, denke ich, dass es sich meist um eine Mischung aus mehreren Komponenten handelt. Aber schau selbst, ob Du Dich oder Dein Problem hier und da wieder erkennst.

Das Gewicht bleibt stehen, weil Du genau soviel verbrauchst wie Du isst

Ganz klar, Dein Grundumsatz sinkt mir der Abnahme. Dein Körper hat jetzt weniger Zellen zu versorgen, er braucht nicht mehr so viele Kalorien wie vorher mit dem höheren Gewicht. Was vorher noch ganz gut funktioniert hat, ist jetzt zuwenig. Du brauchst ein Defizit von ca. 7000 Kalorien, um ein Kilo abzunehmen. Dieses Defizit lässt sich jetzt nicht mehr so schnell herstellen.

Wenn Du sonst 1000 kcal am Tag sparen konntest, weil Dein Grundumsatz aufgrund Deines Gewichts noch ziemlich hoch war, ist es später schwerer, dieses einzusparen. Ich empfehle dieses Defizit aus der Ernährung (600 – 700 kcal sparen) und Bewegung (300 –  400 Kcal mehr verbrauchen) zu mischen.

Das Gewicht bleibt stehen, Weil Dein Körper sich anpasst und sich auf weniger Kalorien einstellt

Falls Du die „schnelle Nummer“ gewählt hat, und auf Nulldiäten schwörst, ist das hier die Erklärung: Dein Körper merkt sehr schnell, dass sich ein Ernährungs-Engpass  anbahnt, durch die Rückmeldung der Zellen im Gehirn. Also wird prompt reagiert. Hormone sorgen dafür, dass der Stoffwechsel direkt heruntergefahren wird und Dein Appetit wird gesteigert. So fällt es sehr schwer, sich zum Sport aufzuraffen und Du hast Heißhunger, der Dir das Durchhalten richtig schwer macht.

Dein Gewicht bleibt stehen, weil Du Dir die Muskulatur herunter hungerst

Nulldiät (oder einfach zu wenig Eiweiß zu essen) in einer Gewichtsreduktion ist der Tod für Deine Muskeln! Weil der Körper nun sehr „betriebswirtschaftlich“ denken und handeln muss, werden die größten Stromfresser, die Muskeln, heruntergebaut. Er muss haushalten mit seinen Reserven.

Außerdem wird ständig Eiweiß für Reparaturarbeiten am Körper benötigt. Bekommt der Körper in der Nahrung nicht genug davon, werden einfach die Muskeln angezapft. Indem der Körper sich so zu helfen weiß, und ständig kompensiert, wird Dein „Motor der Zellen“ immer kleiner. Das ist auch die Erklärung für den gefürchteten Jojo-Effekt: mit einem kleineren Motor kann man nicht mehr so viel verheizen wie mit dem großen Motor vor der Diät. So wird am falschen Platz abgebaut. Auf der Waage kannst Du es nicht feststellen, was nun weniger wird: es sollte schon das Fett sein und nicht die Muskeln, die eigentlich das Fett verbrennen sollen.

Das Gewicht bleibt stehen, weil Du nicht so viel Bewegung hast, wie sonst.

Das wird schnell mal übersehen: viel Arbeit oder ein fieberndes Kind, oder, oder, oder. Gründe, es in dieser Woche nicht zum Sport zu schaffen, gibt es genug. Somit hast Du einfach nicht so viel Energie verbraucht wie sonst und Dein Defizit von 7000 Kalorien ist einfach noch nicht erreicht. Viele nehmen als Maßstab ein Kilo Gewichtsverlust in der Woche. Es kann sein, dass du diesmal etwas länger brauchst, um dieses Defizit zu erreichen. Leicht wird das wirklich überschätzt, doch wenn man genau nachdenkt, weiß man dann woran es liegt und muss nicht an sich und seiner Ernährung zweifeln.

Manchmal ist es so, dass wenn genug Sport gemacht wurde aber auch unbewusst mehr gegessen wird. Auch darauf kann man achten, dass dann die Auswahl der Lebensmittel geschickt getroffen wird. Viel Gemüse und genug Eiweiß dazu.

Das Gewicht bleibt stehen, weil das Wochenende Dich zurückwirft

Leider kommt aber dann das Wochenende, und Du machst vielleicht ein paar kleine Ausnahmen? Das hat doch sonst auch nichts ausgemacht. Jetzt aber, mit sinkendem Grundumsatz ist das vielleicht genau das „Quentchen an der Waage“ (wortwörtlich 🙂  Das bedeutet: Du hast in der Woche ein schönes Defizit erreicht und würdest das Kilo abwerfen, aber das Wochenende wirft Dich regelmäßig wieder aus der Bahn. Das kann dann wirklich so sein, dass Du einfach drei Wochen für Dein Kilo brauchen würdest, aber immer wieder von vorne anfangen musst. Das frustriert und führt zum nächsten Grund:

Das Gewicht bleibt stehen, weil du den Erfolg nicht mehr wahrnimmst und die Zügel schleifen lässt

Das ist Frust pur, und Du denkst, dass all Deine Bemühungen sich einfach nicht auszahlen. Was passiert? Es wird nicht mehr so drauf geachtet, weil es ja scheinbar doch egal ist und nichts bringt. Und dieser Denkfehler führt zu dem Verhalten, der dann die Abnahme noch schwerer macht: Kontrollverlust.

Wenns ja doch nichts bringt??? Ja, verstehen kann ich das nur zu gut, schließlich ging es mir genauso. Aber ist es tatsächlich so, dass es egal ist? Nein! Es ist nur Dein Hirn, dass Dich lieber in der Komfortzone sieht, weil es dort so schön sicher (und kuschelig) ist.

Du hast Stress und Dein körper schüttet Cortisol aus

Eine Cortisolausschüttung hat meist folgende „Nebenwirkungen“: Du hast mehr Hunger und Appetit. Übrigens hat man, wenn man zuwenig Schlaf bekommt, auch höhere Cortisolwerte im Blut. Studien haben ergeben, dass die Probanten mit nur wenig Schlaf viel mehr über den nächsten Tag aßen als üblich. Leider beeinflusst auch das „blaue Licht“, das Handys, PC-Bildschirme, Flachbildfernseher und das kalte Licht der Neonröhren oder LEDs ausstrahlen die Cortisolausschüttung und somit auch die Hormone des Körpers, der dann mit Appetit und Hunger reagiert.

 

Mögliche Lösungen:

Versuche, in Deinen Ernährungsplan genug Eiweiß einzuplanen. Das ist wichtig und wirkt dem Muskelabbau entgegen. Mache auf keinen Fall Nulldiäten. Du bekommst zuwenig wichtige Nährstoffe.

Versuche, ein Defizit zu erreichen, aber trotzdem viel zu essen, damit der Körper keinen Engpass vermutet. (Viel Gemüse, wenig Energiedichte = wenig Kalorien bei hoher Nährstoffdichte).

Versuche, Deinen Grundumsatz durch Bewegung hoch zu halten. Außerdem wird durch die Beanspruchung und Reizung der Muskulatur diese nicht so leicht abgebaut, wenn der Körper merkt, dass Du diese brauchst.

Versuche geduldiger zu sein, denn je näher Du Dich an Deinem Zielgewicht befindest, desto schwerer wird es, ein Defizit von 7000 Kalorien herzustellen, da Du ja immer weniger verbrauchst. Ziehe Deinen Sport und Deine Ernährung durch, auch wenn ein schweres Wochenende Dich vom Kurs abbringt. Schwamm drüber und weiter. Und nein, es ist nicht alles egal, nur weil Du einmal rückfällig geworden bist!

Gib Dir die Zeit, die Du brauchst. Nulldiät ist keine gute Idee, die schnellere Lösung ist  verführerisch, aber nicht immer die beste!

Diese „Jetzt ist´s eh egal“ Gedanken hat jeder, glaube mir! Versuche, Dein Gehirn mit den schönsten Illusionen Deines Ziels milde zu stimmen. In Gedanken. Stelle Dir vor, wie Du aussehen wirst, wenn du am Ziel bist und was das für Dich verändern würde. Male Dir dieses Bild im Kopf, sooft Du kannst. Die gedachten Emotionen, die das auslöst, sind vom Hirn nicht von realen Gefühlen zu unterscheiden. Umso öfter Du in Deinem Ziel badest, desto wichtiger wird es eingestuft und umso mehr kannst Du Dein Unterbewusstsein auf Gewichtsabnahme trainieren.

Versuche, genug zu schlafen und Dich möglichst viel im natürlichen Sonnenlicht aufzuhalten.

Versuche die Logi methode auszuprobieren, dann machst Du Nährstofftechnisch alles automatisch richtig. Hier findest Du die zwölf besten Tipps.

Abonniere meinen Newsletter, dann bekommst Du zahlreiche Tipps obendrauf.

Und nun wünsche ich Dir gutes Gelingen!

Bleib dran an Deinem Ziel und lass Dich nicht aus der Kurve werfen!

Bis bald, 

Sonja

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