Tipps gegen Hunger: acht knallharte Fakten

Was ist der allerschlimmste Feind in Deiner Diät?

Ganz klar, es ist der Hunger.

Dieser nagende Freund, auf den Du Dich immer verlassen kannst. Komisch, dass er während einer Diät ganz sicher an Deiner Seite ist… und zwar eher, als es Dir lieb ist. Er ist da. Er macht Dir Deine Vorsätze zunichte.

Diät. Das bedeutet Hunger, Qual und Verzicht. Es ist nicht der richtige Weg!
Die meisten Diätwilligen essen viel zu wenig, sind viel zu streng mit sich und das kann nur zum Abbruch führen.

 

Fakt eins: Das hält keiner aus.

Vor allem wird sich Dein Stoffwechsel an die Mager-Ration anpassen und Du läufst ziemlich auf „Sparflamme“. Du bekommst Deine notwendigen Nährstoffe nicht. Besonders  Eiweiss und auch gutes Fett sind einfach total wichtig für viele Funktionen im Körper. Dein Immunsystem geht total in die Knie. Deine Muskeln werden angezapft um wenigstens etwas Energie zu gewinnen. Das heißt, das Deine Muskeln abgebaut werden, weil Du Deinem Körper den Energiehahn zudrehst.

Dein Fettreserven werden durch den lahmen Stoffwechsel möglichst geschont, schließlich täuscht Du Deinem Körper eine Nahrungsknappheit vor. Dein Darm hat das auch schon mitgekriegt und ist mittlerweile darauf trainiert, jedes Fitzelchen Nahrung bis ins Kleinste auseinander zu nehmen, um die beste Ausnutzung zu erreichen. Das bedeutet im Klartext, Du bist gerade dabei, Deinen Körper zu einer Fettspeicherungsmaschine zu transformieren.

Ist das wirklich das, was Du willst?

Eine Fettspeicherungsmaschine?

Ganz sicher nicht, denn Du wolltest doch Dein Fett loswerden!

Nur, das Dein Körper einfach nicht blöd ist. Er ist so unglaublich clever.

 

Fakt zwei: Hunger ist ein Signal

Ein wichtiges Signal. Ein mächtiges Signal. Während Du es ignorieren willst, weil es gerade nicht in Deinen Diätplan passt, ist Dein Körper dabei, andere Geschütze aufzufahren. Es wird ein Notfallplan erstellt.

Dein Appetit wird gesteigert, dein Grundumsatz noch mal ein bisschen weiter herunter gefahren, jetzt ist sogar schon „lachen“ anstrengend. Gut, das Deine Laune mies ist, das ist ja auch normal. Wahrscheinlich isst Du nämlich fettarm. Das ist immer ein bisschen „spaßfrei“.

Gute Fette sind so unglaublich wichtig für eine Vielzahl von Abläufen in Deinem Körper. Einige Fettsäuren sind tatsächlich essenziell, der Körper sie sich nicht so einfach selbst zusammen schustern. Das bedeutet, das einige Abläufe dann nicht funktionieren. Die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine ist unzureichend. Einige Hormone können nicht so gut funktionieren. Deine Laune? Mies. Deine Lust auf Sex? Unterirdisch.

Dein Körper wird sich das nicht gefallen lassen und lässt nicht locker. Irgendwann beschäftigt Dich das Thema „essen“ rund um die Uhr. Irgendwann träumst Du sogar von vollen Tellern mit lauter leckeren Zeug.

Ist das wirklich das, was Du willst?

Und ist das wirklich schlau? Denn ausgerechnet in einer Diät kannst Du das doch gar nicht gebrauchen.

Fakt drei: Danach ist alles anders! (Und nicht besser!)

Verdammt, was passiert hier? Und was ist erst, wenn Du wieder „normal“ essen möchtest? Denn eine Diät ist nun mal nur für einen bestimmten Zeitraum. Es gibt auch ein Leben nach der Diät. Au weia.

Inzwischen warst Du auf der Waage, und siehe da, es sind ein paar Pfunde runter. Aber dabei darf sich Deine Freude in Grenzen halten, denn es ist sicher nicht Dein Körperfett, das abgeschmolzen ist. Es wird vor allem Wasser und auch wertvolle Muskelmasse sein.

Diese Muskulatur wird Dir in Zukunft nicht mehr als Brennofen zur Verfügung stehen. Dein Grundumsatz wird leider nicht mehr derselbe sein…

Das Fatale ist, dass Du denkst, Du bist auf dem richtigen Weg, weil es auf der trügerischen Waage ja auch ganz so aussieht.

Lass dich nicht blenden!

 

Fakt vier: Der Ablauf „Diät“ wird oft missverstanden

Diät. So ein großes Missverständnis. Eigentlich soll Diät „Lebensführung“ heißen also neudeutsch „Lebensstil“. Das steht nicht für quälende Hungereinheiten mit schlappem und mürrischem Nebeneffekt. Oder für fade, magere, einseitige Magerkost.

Da ist ja das Essen im Kreiskrankenhaus besser!

Ist es wirklich das, was Du willst?

Und wohin führt es? Anscheinend nicht zu Deinem Ziel.

Jetzt frage ich Dich: warum quälst Du Dich mit diesen Methoden ab, wenn sie noch nicht einmal zielführend sind? Warum? 

Weil es weh tun muss, wenn man etwas erreichen will? Weil alle es so machen?

All das sind Glaubenssätze, die dringend aufgelöst werden sollten. Denn sie sind einfach nicht wahr!

Ich habe mich jahrelang fettarm rumgequält und bin dank meines Freundes Jojo immer dicker geworden. Und zeitgleich auch immer frustrierter, lustloser und gleichgültiger.

Das Schlimmste daran war, dass ich den Fehler nur bei mir gesehen habe. Ich war nicht willensstark genug, nicht gut genug, um schlank zu werden. Zu blöd, um die Diät durchzuhalten.

 

Fakt Fünf: Du suchst den Fehler bei Dir und gibst Dir die Schuld

Nicht gut genug. Du denkst, Du bist nicht gut genug!

So war es zumindest bei mir. Heute weiß ich, dass ich eine ganz normal ausgeprägte Willenskraft habe. Es war nur die falsche Strategie, mit der ich versuchte, meinen Körper „in die Knie zu zwingen“. Eine völlig falsche Strategie! Fettarm und zeitgleich eiweißarm, den Eiweiß hat meistens zuviel Kalorien. Geschmacklich eine Vollkatastrophe.

Mach nicht dieselben Fehler. Es bringt Dir nichts. Nur kurze trügerische Momentaufnahmen des Glücks, wenn die Waage Dir ein Kilo weniger anzeigt. Das Kilo ist schneller wieder da, wie Du gucken kannst. Und bringt noch ein paar Freunde mit. Fazit: Hunger ist ein wichtiges Signal, auf das es sich zu hören lohnt.

 

Fakt sechs: Wenn Du vorzeitig Hunger hast, stimmt nicht mit Dir was nicht, sondern mit der Mahlzeit, die Du vorher gegessen hast. 

Höchstwahrscheinlich hatte diese Mahlzeit zuwenig Eiweiß oder zuwenig Fett oder beides.

Das teilt Dein Körper Dir mit, damit Du es ändern kannst. Damit er Dein Fett verbrennen kann, und nicht horten muss, für schlechte Zeiten.

Übrigens: ich bin meine 25 Kilo Übergewicht losgeworden mit einer eiweißreichen Kost mit relativ viel Fett, bestimmt doppelt soviel wie empfohlen. (Empfehlung der DGE bei Gewichtsreduktion 30% Fettanteil in der Nahrung).

Und das war verdammt lecker. Und es tat überhaupt nicht weh, dieses heißersehnte Ziel endlich (nach 20 Jahren Übergewicht!) zu erreichen.

Du brauchst: Eine geniale Strategie, genug Eiweiß, die Deine Muskeln schützen und erhalten, genug Fett, dass Deine Hormone ungehemmt agieren können und ein Stoffwechsel, der so munter und bewegungsfreudig rennt, so dass sogar Sport Spaß macht! Eine Ernährung, die Dich immer satt macht und gleichzeitig ein Kaloriendefizit liefert. Das alles bietet die Logi Methode. Denn das Geheimnis steckt unter anderem in der Energiedichte. 

 

Fakt sieben: Kalorien zählen ist Quatsch, es ist die Energiedichte einer ganzen Mahlzeit, die zählt!

Ein Beispiel:

100 Gramm Schokolade liefern 540 Kalorien. Leider ist man danach so weit von einem Sättigungssignal entfernt wie ich von Size Zero. Das ist allerdings ein Ziel, dass durch die Medien ein total verzerrtes Bild von Schönheit darstellt. Mager ist nicht schön, wenn es runtergehungert ist. Es sieht krank aus. Es gibt den sehr schlanken, sportlichen Typ, da sieht es super aus, weil es natürlich ist.

Der Hunger kommt schnell zurück.

180 g Steak, in einem El Öl gebraten mit 250g Broccoli mit einem EL Butter geschwenkt liefert 54o kcal.

Was macht nun besser und länger satt? Ganz klar! Ich habe mit meiner Schoki mal gerade 1oog im Magen, während ich bei der Steak-Broccoli-Mahlzeit ein Nahrungsvolumen von 454 g habe.

Die Energiedichte sagt mir, wieviel Kalorien auf 100g zu finden sind. Bei der Schokolade sind es ungebremste 540 Kalorien. Auf meinem Steakteller habe ich eine Energiedichte von 119 kcal pro 100g.

Fakt acht: Du brauchst alle Nährstoffe!

So ausgewählt ist die Mahlzeit insgesamt hochwertiger, sie hat Vitamine, Vitalstoffe, gutes Eiweiß, gutes Fett und bin satt und glücklich. So halte ich meine Diät durch. Und jeder andere auch. Auch Du!

Das ist die Lösung.

Das ist der Weg, den ich gegangen bin, und ich werde nicht müde, es überall zu verbreiten!

Danke für Dein Vertrauen,

bis bald,

Sonja

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Sonja

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